Built To Spill – Ultimate Alternative Wavers

Built To Spill - Ultimate Alternative Wavers1993 veröffentlichte Built To Spill ihr Debüt-Album Ultimate Alternative Wavers. Die Indi-Rock-Band um Doug Martsch zeigt dabei in eindrucksvoller Weise, worum es bei Musik eigentlich geht. Der Opener wirkt noch etwas zäh und lahm, spätestens beim zweiten Track wird jedoch klar, dass man hier ein ganz besonderes Album gefunden hat. Der Stil erinnerte zunächst ein wenig an die alten Cursive oder At-The-Drive-In, kommt aber viel fröhlicher und entspannter daher. Die Gitarren sind verspielt, die gesamte Musik wirkt wie eine perfekt improvisierte Session. Bei Songlängen von bis zu 9 Minuten ist genügend Platz für allerlei Solos und Experimente. Dazu kommt natürlich die einmalige Stimme von Doug Martsch. Es ist schwer, bei dieser Aneinanderreihung von wirklich guten Songs noch Favoriten zu nennen. Wenn ich jedoch sollte, würde ich als Anspieltipps für den Einstieg „Shameful Dread“ (bei ca. 1:00 geht’s los), „Nowhere Nothin‘ Fuckup“ und „Lie for a Lie“ empfehlen. Das Album war zwar einige Zeit vergriffen, wurde aber wohl um 2006 nochmal neu aufgelegt. Man kann sich alternativ das gesamte Album bei LastFM in voller Länge online anhören.