LPIC-2 Zertifizierung bestanden

Gerade ist mir beim Stöbern durch meine zahlreichen WordPress-Artikel-Entwürfe aufgefallen, dass ich bereits im Oktober 2011 von meiner bestandenen LPIC-2 Zertifizierung berichten wollte. Ist aber nicht passiert, wahrscheinlich weil ich dazu erst die Bilder zurecht schneiden musste. Ich Faulpelz. Naja, ich bewege mich jedenfalls also geradewegs auf den Level 3 zu und darf mich jetzt schon mal „Advanced Level Linux Professional“ nennen.

LPIC-2Eigentlich ist LPIC-2 ja noch nicht so super spannend, und nur wer beim LPI den LPIC-Level 3 erreicht hat, darf überhaupt damit prahlen. Aber ich dachte mir grad so „was soll’s“ und hab auch gerade etwas Zeit, bevor es gleich ab zu unserem Lieblings-IrishPub geht. Fritzpatrick’s in Essen-Rüttenscheid übrigens. :-)

Zurück zum Thema: Das nächste Ziel ist also der Level 3. Nur wenige schaffen es bis dahin und ich glaube, das könnte zum Teil daran liegen, dass diese Prüfung das äußerst langweilige OpenLDAP behandelt. Es gibt ein Vorbereitungsbuch dazu. Ehrlich! Nur LDAP! Das ist so sterbenslangweilig, dass es mich bereits Monate gekostet hat, es überhaupt komplett zu lesen. Ich habe in den letzten Jahren immer wieder mit OpenLDAP zu tun gehabt, hab’s rauf und runter konfiguriert und stundenlang Troubleshooting betrieben. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich noch nix darüber weiß, da ich eben nicht alle erdenklichen Szenarien erlebt und ausprobiert habe.

Ich werde wohl bei Gelegenheit mal eine LDAP-Spielwiese aufbauen und mich damit zusammen noch mal durch die einzelnen Kapitel quälen. Oder ich zahle das Geld für die Prüfungsgebühr einfach und mache mir erst mal ein Bild vom Schwierigkeitsgrad. :-) Hat jemand von Euch zufällig den 3er-Level und kann mir ein bisschen Mut machen? Wäre toll. :-)