Turmdeckelschnecken zu verkaufen

Wie bereits angekündigt, nutze ich die Zeit, in der meine Wasserschildkröten im Kühlschrank überwintern, um die zwei Aquarien mal wieder auf Vordermann zu bringen. Neben neuen Pflanzen, angepasster Einrichtung usw. habe ich heute zahlreiche Turmdeckelschnecken aus den Becken entfernt. TDS sind in Aquarien mit Sand als Bodengrund sehr hilfreich, da sie – ähnlich wie Regenwürmer – den Boden aufwühlen und somit Fäulnis-Bildung verhindern und Futterreste vertilgen. Lässt man sie jedoch in nährstoffreicher Umgebung gewähren, vermehren sie sich unkontrollierbar. „Turmdeckelschnecken zu verkaufen“ weiterlesen

Wasserschildkröten-Überwinterung 2011

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Für unsere beiden Cumberland-Schmuckschildkröten ist es also höchste Zeit für die Überwinterung. Freunde und Kollegen schauen uns noch immer sehr irritiert an, wenn wir davon berichten. Mittlerweile wird dies jedoch schon der 4. Winter – da kann man schon fast von Routine sprechen. :-) Anleitungen und Tipps zur Vorgehensweise gibt es im Internet und im Buchhandel zur Genüge, daher beschreibe ich nur, wie die Überwinterung bei meinen Tieren diesmal wieder abläuft. „Wasserschildkröten-Überwinterung 2011“ weiterlesen

Das Aquaterrarium (Teil 2)

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Im Januar waren die Schildkröten erstmals zum Überwintern für einige Wochen im Kühlschrank. Diese Zeit konnte ich dazu nutzen, den Eheim Aquaball Filter durch einen selbst angefertigten Hamburger Mattenfilter auszutauschen. Dieser besteht im Wesentlichen aus einer grobporigen Schaumstoff-Filtermatte, die ich hinten rechts an den Strukturrückwänden eingeklemmt und fixiert habe. Dahinter befinden sich die Wasserpumpe und der Heizstab. Anfangs war die Filtermatte noch knallblau und hässlich. Ich habe versucht, sie so gut wie möglich hinter Pflanzen zu verbergen, mittlerweile wird sie – wie erwartet – immer dunkler.

Seit Einbau hatte ich keinen Wartungsaufwand mehr am Filter, lediglich die Routine-Wasserwechsel werden weiterhin durchgeführt.

Das Aquaterrarium (Teil 1)

In den ersten 1 1/2 Monaten hat das Zuhause unserer zwei Schmuckschildkröten einige gravierende Änderungen durchgemacht. Das Aquarium hat die Maße 100*40*50 cm. Zu Beginn wurde ein aus Plexiglas angefertigter Landteil eingeklebt. Da wir die Cumberlands dummerweise an einem Samstag angeschafft hatten, galt es zunächst, den Sonntag zu überstehen, bevor am Montag die Geschäfte wieder öffneten. Also wurde kurzfristig Kies als Bodengrund verteilt, ein Steinaufbau aufgeschichtet und das Becken zur Hälfte gefüllt. Als Beleuchtung wurde eine Schreibtischlampe verwendet.Der Rest des Tages wurde dann mit Googeln und Staunen verbracht.

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Zwei neue Mitbewohner

Seit dem 21.09.2008 leben in unserer Wohnung zwei neue Mitbewohner. Klaus und Herr Lehmann sind zwei Cumberland-Schmuckschildkröten, beide waren damals ca. ein halbes Jahr alt und noch ziemlich scheu. Nach dem „Spontan-Kauf“ stellte sich sehr schnell heraus, dass wir – meine Freundin und ich – nun vor einer großen Herausforderung standen. Was zunächst einfach klang, wurde schon nach kurzer Zeit zu einer komplizierten Geschichte, die relativ schwer zu durchblicken war.

„Ich hab noch ein Aquarium übrig, da müssen eigentlich nur noch Neon-Röhren rein.“

Von wegen. Wer sich erstmal auf Google-Suche begibt, wird schnell auf die bekannteren Websites stoßen, die sich mit (Wasser)schildkröten beschäftigen. Beginnt man ernsthaft, sich mit dem Wissenswerten über Haltung und Pflege dieser Tiere auseinanderzusetzen, wird alles nur noch schlimmer. Technische Details gibt es wie Sand am Meer, und in Anbetracht der Tatsache, dass die unterschiedlichen Seiten nicht immer einer Meinung sind, verwirren die Infos oft mehr als sie nützen. Wie groß muss das Aquarium sein? Welche Lampen brauche ich denn nun? Und welchen Bodengrund? Was soll ich füttern?

In diesem Blog möchte ich unsere Fortschritte und Erfahrungen festhalten. Ich kann mir vorstellen, dass einige da draußen Laien sind, genau wie wir es waren, die aus unterschiedlichsten Gründen an eine oder sogar mehrere Wasserschildkröten gelangten. Einige der angebotenen Tipps auf den Profi-Seiten sind tatsächlich etwas für „Profis“. Für den Einstieg darf es auch mal eine Nummer kleiner sein. Es muss nicht immer sofort die 300-Euro-Lampe gekauft werden, nur weil’s jemand irgendwo in einem Forum mal als die unbedingt notwendige Lösung angepriesen hat…